Venedig - die Stadt der Liebe?

9/23/2014

Venedig besteht nicht nur aus dem Markusdom, der Rialtobrücke und dem Canal Grande. Nein, Venedig ist so viel mehr. „Stadt der Liebe“, oder wie sagt man so schön. Eine Stadt wie jede andere, in der ca. 60.000 Menschen wohnen und doch eine Stadt wie keine andere. All die Romantik, die sich dort in jeder Gasse, auf jeder Brücke und in jedem Blick weit und breit versteckt, ist überall sichtbar. Nicht umsonst reisen jedes Jahr mehr als zwölf Millionen Menschen nach Venedig und sehen sich all die Kirchen, Paläste und schönen Plätze an. Geht man jedoch in die kleinen Gassen, abseits der Stadtführer-Strecken, kann man auch das alltägliche Leben entdecken. In den Gassen, die meistens nicht breiter als einen Meter waren (noch schmalere Gassen habe ich dann doch gemieden), spielt sich das pure Leben ab. An den außenangebrachten Leinen hängt Wäsche, es wird umgezogen (wie auch immer das dort möglich ist mit dem Boot) und Kinder spielen Fußball. Weit und breit sind keine Touristen zu sehen. Für mich unverständlich, denn das ist es was die Stadt doch eigentlich ausmacht - der Alltag, das Leben.

Natürlich haben wir auch die Sehenswürdigkeiten besichtigt, die man sehen muss. Rialtobrücke, Markusdom, Guggenheim Museum und sämtliche andere Kirchen und Paläste standen selbstverständlich auf dem Plan. Auf dem Markusplatz sammelten sich unzählige Menschen und Tauben. Die Schlange, um in die Basilica zu gelangen, war gefühlte fünfhundert Meter lang. Die Zeit dort anzustehen war es uns dann doch nicht wert um in Innere zu gelangen. Wir konnten uns auch nicht durchringen mit einer Gondel fahren, die wirklich zu hunderten durch die Kanäle schippern. 80 Euro für eine halbe Stunde ist dann vielleicht doch etwas viel. Das schönste war trotz allem sich ab und an einfach eine Parkbank auf einem der vielen Plätze zu suchen und das Geschehen zu genießen.

Und wer sagt Venedig sei teuer, der hat vermutlich nur an den touristischen Plätzen gesucht. Denn in den vielen kleinen Gassen befindet sich ein Restaurant nach dem anderen - eins schöner als das nächste. An einem Tag haben wir tatsächlich eine komplette Stunde nach dem Restaurant gesucht, weil wir uns einfach nicht entscheiden konnten. Die Wahl fiel meistens auf Pasta oder Pizza und ein Gläschen Wein. Jedoch konnten wir es nach dem Urlaub erstmal nicht mehr sehen.

Am letzten Tag kamen wir dann doch nicht ganz herum und machten uns auf zu einer kleinen Shopping Tour. Leider nicht ganz erfolgreich. Venedig ist nun mal einfach nicht die Stadt der vielen Geschäfte - was aber auch gar nicht schlimm war. Denn in diesem Urlaub ging es wirklich ganz und gar nicht darum. Es war einer der wenigen Urlaube in dem ich die freie Zeit und die Stadt wirklich genießen konnte - was mit Sicherheit auch an meiner Begleitung lag :-). Also hier ein großes Dankeschön an Dich, für die schönen Tage!

















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5 Kommentare

  1. Wunderschöne Bilder! Besonders das mit den Masken hat es mir angetan!

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  2. Tolle Impresionen und schöner Bericht. =)

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  3. Tolle Bilder.... da möchte man doch glatt das Wochenende verreisen

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  4. Wunderbare Bilder....! Ich war schon öfter auf Tagesausflügen in Venedig. Meistens sind wir Nachmittags dort angekommen und bis spät in den Abend geblieben. Dann waren die Touristenmassen wieder weg und die Stadt war noch einmal schöner als über Tage.

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